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Allgemeine Alltag...

Autor: Sergej | Datum: 04 November 2014, 17:41 | 1 Kommentare

Mein Alltag sieht wie folgt aus: Ich stehe um 6 Uhr auf bereite mich vor und verlasse das Haus dann um 7. Kgothatso Orphan Care Centre befindet sich ca. 30 min Fußweg von mir zuhause und dies ist Auch mein Arbeitsplatz. Die Einrichtung ist eine Preschool für Kinder aus Gabane. Ein schöner Platz hinter der lutherean church. Dort angekommen, kümmere ich mich erstmal um den Garten und bewässere diesen. Auch steht kehren auf den Tagesplan da der Wind den Müll in mitten der Einrichtung weht. Ab 8 Uhr erscheinen auch die Kinder und ich darf nach dem bewässern des Gartens mir Tee aufkochen und versuche mein Setswana in dieser Zeit zu bessern , indem ich mit meinen Mitarbeitern rede. Danach wird das Frühstück vorbereitet und ich helfe in der Küche Brote zu schmieren oder Brei zu kochen. Wenn alles vorbereitet ist. Gehen die kinder zur Toilette und singen, tanzen und beten vor dem Frühstück während ich und einige Mitarbeiter die Tische der 40 Kinder decken. Singend gehen Sie dann zu Ihren Sitzplätzen. Auch vor dem Essen wird nochmal gemeinsam das Stischgebet gesprochen. Nachdem Frühatück helfe ich nochmal in der Küche das Geschir zu waschen oder trocknen. Erst dann beginnt eigentlich richtig die Schule für die Kinder denn dann werden Sie, je nach Alter in zwei verschieden Räumen unterrichtet. Ich darf natürlich mit unterrichten und bin der "Babyclass" mit Mmamenareng, der zweiten Lehrerin. In der Zeit während ich was für die Kinder vorbereite, wie zum Beispiel etwas ausmalen, zählen, schreiben oder zeichnen. Lernen die Kinder die Wochentage, das Alphabet, Zahlen und Farben. Sobald mal die Lehrerin aus dem Klassenzimmer geht, werden die Kinder verspielt und hören nicht auf mich springen rum und ärgern mich . Was ich eigentlich auch lustig finde. Denn vor den anderen Lehrern versuchen die eher still zu sitzen. Zwischen durch gehe ich auch in der Küche der Köchin Mmamanaks helfen, die sehr super kochen kann und bereiten dann das Mittagessen vor. Um halb 1 wird schliesslich zu Mittag gegessen, und nach dem essen helfe ich wieder in der Küche und Fege ausserhalb der Klassenräume. Nach dem essen und dem säubern der Räume gehen die Kinder einen Mittagsschlaf halten, während einige schon abgeholt werden. Nachmittags kommen etwas ältere Kinder im alter von 11-13. Mit ihnen verstehe ich mich super und verbringe gern Zeit mit Ihnen am Computer. Ich bringe ihnen Computer Basics bei, sowie Photoshop und standard Programmen wie Word. Jeden Tag begeistern diese Mich aufs neue denn sie sind kreativ und haben super Ideen, die wir dann im Programm Photoshop zuverwirklichen versuchen. Auch zum Fotografierem habe ich Sie begeistert. Einige von Ihnen scheinen sehr interissiert zu sein andere leider nicht da sie eher musikalisch etwas lernen wollen, ich aber leider von Musik keine Ahnung habe. Ansonsten endey dieser Arbeitstag um vier, und ich kann dann nachhause gehen, ab und zu mache Tswelelang, mein Chef der auch gleichzwitig mein Mentor ist und ich auch mal überstunden um Verbesserungen an der Einrichtung vorzunehmen da werden mal Reifen Lackiert für den Garten oder der Garten erweitert. Danach wie ich schon sagte kann ich nach Hause gehen. Die ersten Monate war ich nach meiner Arbeit immer in Mogoditshane an der Primary school um dorthin zu kommen musste ich Kombis nehmen wo ich von Gabane nach Mogoditshane kommen konnte. Diese Fahrt von einem Punkt zum anderen kostet 3,50 Pula ( umgerechnet vielleicht 35 cent) 2 mal musste ich unsteigen um in die Schule zu kommen. An der Schule wurden mir dann die ersten Grundkenntnisse beigebracht von der netten Mmaradikgobati, die mich auch als Ihren Sohn sieht. Leider hab ich diesen Unterricht nicht mehr. Aber hab es sehr genossen unf jetzt versuche ich das so zulernen durch gespräche mit Freunden oder in meiner Familie. Jedenfalls nach der Schule kam ich meistens um 8 nachhause und dort half ich meiner "Mutter" beim kochen oder putzen. Danach bin ich eigentlich nur duschen und schlafen. Am Wochenende sieht es schon ganz anders aus aber das achreib ich was später.

 

Lieber später als nie....

Autor: Sergej | Datum: 04 November 2014, 16:35 | 0 Kommentare

Es tut mir wirklich Leid, dass ich erst jetzt die Zeit gefunden habe, in meinen Blog zu schreiben. Ich beginne einfach mal drauf los wer oder woher ich komme und wo ich Zur zeit arbeite. Also zu meiner Person: Ich heiße Sergej Plat, bin am 02.02.1988 in Ilitscha( Kasachstan) geboren und bin im Jahre 1995 nach Deutschland gezogen. Aufgewachsen bin ich in Deutschland. Durfte eine Realschule beenden und danach in allen möglichen Berreichen arbeiten, z.B Feuerungsmaurer, Kassierer, Kommisonierer, Lagerist, Fleischer, Maschienenführer und natürlich Produktionshelfer, da dieser ja der meist ausgeübte Job Deutschlands ist. Kurz um dachte ich mir habe ich eine menge Erfahrung gesammelt. Beschloss ich in kanada und USA meine chance zu nutzen und versuchte dort mein Glück. Dies hat ganze 4 Monate angehalten. Dort habe ich von Kirchmitglieder der Kirche, die ich besucht habe, mitbekommen dass man wenn man Interesse hat an Projekten wie Obdachlosen helfen, oder in Kinderheimen arbeiten, sowie viele ander Möglichkeiten, man sich bei Organisationen melden kann.So beschloss ich zurück nach Deutschland zu fliegen um mich an solchen Projekten zu bewerben. An viele habe ich mich gerichtet. Doch nur VEM bot mir die chance an sich vorzustellen.... Und siehe da nun bin ich In Botswana. Angekommen und gut aufgenommen wurde ich am 24.08.2014. Ich kann mich noch genau erinnern dass es heiss war und ich mich umziehen wollte, doch nein... ich musste mich noch vorstellen vor der Jugend der Lutherean Church in Gabane und auch vielen Kirchenmitgliedern. Ausserdem war ich sehr müde und trotzdem der Tag hörte nicht auf wir waren in Backyard Bar grillen, wo es meiner Meinung nach den Gegrillten Fisch gibt. Nach dem Grillen, habe ich schließlich meine Familie kennengelernt, die mich wie Ihren Sohn aufgenommen haben. Diese besteht aus der Großmutter, der Mutter der drei Töchtern, und dem kleine Bruder. Ausserdem haben 2 der älteren Töchter zwei wirklich süße Kinder. Dann schliesslich schlafen und die erste Nacht habe ich gefroren. Da hier im August Winterzeit is wird es sehr kalt nachts. Dies war der erste Tag... Und die Fortsetzung folgt... Schöne Grüße aus Botswana!